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Beeldje van een Staffordshire dog, met bruine en oranje kleuren

Staffordshire-Hunde

Was als harmloses Souvenir der englischen Königsfamilie begann, spielte schon bald eine überraschende Nebenrolle im Straßenbild des 19. Jahrhunderts. Die sogenannten Staffordshire Dogs dienten nämlich auch als diskretes Kommunikationsmittel für Prostituierte. Man fand sie jedoch auch auf gepflegten niederländischen Kaminsimsen oder in Vitrinen. Niederländische Fischer und Seeleute, die vor der Küste Englands fischten, nahmen diese Hündchen oft als Souvenir für ihre Frau oder Mutter mit.

Im 19. Jahrhundert waren diese als Paar verkauften Keramikfiguren ein Statussymbol für die englische Oberschicht. Sie wurden nach dem Lieblingshund von Königin Victoria von England modelliert, einem King Charles Spaniel namens „Darling Dashy” oder „Dash”. Sie wurden in Keramikfabriken in Staffordshire hergestellt, daher der Name: Staffordshire Dogs.


“Staffordshire Dogs sind also eigentlich Souvenirs der Königsfamilie, so wie es heute die Kaffeetassen mit Abbildungen von William und Kate sind.”

André Groeneveld
Conservator Zuiderzeemuseum

Der Legende nach wurden die Hunde als diskretes Kommunikationsmittel für Prostituierte verwendet. Der Hund im Fenster zeigte an, ob die Dame verfügbar war oder nicht: Wenn die Schnauze des Hundes nach innen zeigte, war bereits ein Kunde im Haus. Mit der Schnauze nach außen war sie frei; eine Einladung, hereinzukommen.

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